Besuch vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie bei der Flüchtlingsinitiative „Brück hilft“

Am Mittwoch, den 06.12.2017 besuchte die Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg, Frau Monika von der Lippe, die Flüchtlingsinitiative „Brück hilft“.

Marlies Damm und Hans Moll beantworteten gern alle Fragen zur ehrenamtlichen Arbeit mit den Flüchtlingen im Übergangswohnheim Brück; speziell bezüglich der Frauen und Kinder. Sie berichteten von den zahlreichen Aktivitäten, aber auch von den anstehenden Problemen.

Es finden verschiedene sportliche Aktivitäten statt, Kinderbetreuung , Schwimmkurse im Sommer, Fahrradworkshop, Handarbeit, Ausflüge sowie Deutschkurse bzw. Nachhilfe.

Problematisch sind die Wohnverhältnisse und die Abgelegenheit des Übergangswohnheims. Für viele Flüchtlinge, insbesondere für Frauen mit kleinen Kindern, ist die Erreichbarkeit von Ämtern, Gesundheitseinrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten schwierig. Freie Kita-Plätze für Flüchtlingskinder gibt es derzeit gar nicht. Ein Besuch der Deutschkurse ist deshalb für viele Mütter unmöglich.

Frau von der Lippe konnte sich auch sehr ausführlich mit den anwesenden Flüchtlingsfrauen auf Französisch unterhalten.

Im Ergebnis des Meetings erhielt „Brück hilft“ erneut umfangreiche Fördermittelzusagen für 2018, die nun zügig mit entsprechenden Maßnahmen untersetzt beantragt werden müssen.

Auf dem Foto von links: Frau Monika von der Lippe (Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg), Marlies Damm, Hans Moll, Rukash, Hannah Wahu, Elise, Hortense, unbekannt, Frau Kümpel (LK PM), Frau Klauke (Sozialamt) nicht im Bild Herr Steffen Grünert (Stabstelle Landesbeauftragte).

07.12.2017 / Hans Moll

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