Ausflug in den Barfußpark nach Beelitz-Heilstätten

Am Donnerstag, dem 19.07.2018, machten wir von „Brück hilft“ einen Ausflug in den Barfußpark nach Beelitz-Heilstätten. Erst einmal standen wir ganz alleine da und mussten Überzeugungsarbeit leisten; niemand wusste, was ein Barfußpark ist. So wurde es 14:00 Uhr, bis wir mit dem Zug fuhren.

Der Barfußpark hat 3 Routen, die man nehmen kann. Wir gingen alle 3 Touren. Es ging über Stock und Stein. Selbst feine Glasscherben mussten wir überwinden. Spaß hatten wir bei einem Kneippbecken, in dem wir wie die Störche durchschreiten sollten. Der Weg mit dem nassen Torf war vielen nicht sehr geheuer, wussten sie nicht was das sein soll, aber tapfer ging es hindurch. In einer Weitsprunggrube konnten wir springen und nachsehen, wie weit wir springen können und wie weit Mäuse, Rehe und Hirsche. Wir balancierten über Baumstämme, Wippen, Holzbrücken, konnten ein Baumtelefon ausprobieren und auf einem Holzxylophon musizieren. Geschicklichkeitsspiele wurden ausprobiert wie ein Kugellabyrinth oder das Bewegen einer Magnetkugel. Es gab immer ein großes Hallo und Beifall wenn es geschafft wurde. Es wurde getanzt und gesungen.

Tafeln mit Waldtieren und einheimischen Bäumen, Insektenhotel wurden bestaunt und es war interessant für alle zu sehen, wie ein Schmetterling aus einem Ei entsteht.

Immer wieder kam die Frage, was das für alte, kaputte Häuser sind. Wir erklärten, dass das eine der größten Lungenheilstätte in Deutschland um 1900 war und dass diese in Beelitz-Heilstätten gebaut wurde, da die Waldluft hier so gesund war und ist.

Nach ca. 3,5 km machten wir ein Picknick, jeder hatte etwas zum Essen und Trinken dabei und da unser Aufbruch dann nicht so schnell ging, fuhr uns der Zug vor der Nase weg. Aber auch dies war kein Problem, wir setzten uns ins Gras und spielten mit den Kindern. Es ist für mich immer wieder faszinierend, welche Energie Kinder besitzen und nach dieser Strecke noch spielen und rennen können. Toll war ebenfalls, dass sie selbst Ideen für Spiele hatten, da wir doch improvisieren mussten.

Es hat den Familien viel Spaß gemacht, konnten sie so aus dem Alltagstrott des Heimlebens mal aussteigen, neue Eindrücke sammeln und einfach die Natur erleben. Es war ein wunderschöner Tag, nicht nur das Wetter spielte mit.

Ruth Zeidler „Brück hilft“

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